Wald im Kopf (2017)

In den 70er Jahren entstanden in Europa und den USA einige als „Land Art“ bezeichnete künstlerische Strömungen, welche die Natur und ihre Ästhetik in den Vordergrund ihrer Arbeiten stellten. Dabei fand alles im Einklang mit der Natur statt: Die Begegnung mit ihr weckte ungeahnte Potentiale und Erkenntnisse, z.B. das Begreifen der eigenen Stärke, Zartheit, Verletzlichkeit, Beständigkeit und Freiheit.

Daran knüpft die freie Bewegungstheatergruppe „nichtsdestotrotz“ an, wenn sie heute, im Sommer 2017, die Verbindung mit dem Ort „Wald“ in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rückt. Es geht dabei um das Suchen und Finden eines Wald-Ortes und um seine Erkundung, aber auch um Selbsterkundung und tänzerische Antworten auf die Natur.

In der Performance „Wald im Kopf“ tanzen die Performer*innen mit ihren Körpern auf dem Waldboden, auf Bäumen, im Moos, im Holz, zwischen den Bäumen, hockend in Sträuchern oder begraben unter einer Laubdecke, verziert mit Ästen, Farn, Blätter,  im Spiel zwischen Wachstum und Stagnation, Verfall und Leben, Bewahren und Zerstören.
Wem eine Begegnung mit der Natur fehlt oder wer sich auf eine tänzerische Art inspirieren lassen möchte, um der Frage nachzugehen: Was lebt in worin – wir in der Natur oder die Natur in uns? ist herzlich eingeladen, die Performance zu besuchen.

„Wald im Kopf“ fand einmalig tagsüber am 24.06.2017 um 16 Uhr auf der Rabeninsel Böllbergerweg/ Höhe Diesterwegstraße und einmalig nachts am 24.06./25.06.2017 um 0 Uhr statt.

 

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Gefördert mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.

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